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Alopecia areata verstehen
Plötzlich runde kahle Stellen? Eine fachärztliche Diagnose klärt, ob eine Autoimmunreaktion dahintersteht und welche Behandlung sinnvoll ist.
Kreisrunder Haarausfall – medizinisch Alopecia areata – ist eine entzündliche Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem greift vorübergehend die Haarfollikel an. Typisch sind plötzlich auftretende, runde oder ovale kahle Stellen auf der Kopfhaut oder im Bart.
Die Haarfollikel werden dabei meist nicht dauerhaft zerstört, sodass Haare wieder nachwachsen können. Der Verlauf ist jedoch individuell. Eine dermatologische Untersuchung sollte die Diagnose bestätigen und andere Formen von Haarausfall ausschließen.
Die unmittelbare Ursache ist eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems gegen die Haarfollikel. Eine genetische Veranlagung und andere Autoimmunerkrankungen können das Risiko erhöhen. Stress gilt nicht als alleinige Ursache.
Anders als beim androgenetischen Haarausfall wird Alopecia areata nicht durch Dihydrotestosteron verursacht. DHT-Blocker sind deshalb keine spezifische Behandlung dieser Autoimmunerkrankung. Das andere Wirkprinzip erklären wir im Ratgeber zu DHT und DHT-Blockern.
Hautärztinnen und Hautärzte beurteilen Verteilungsmuster, Kopfhaut und Nägel und betrachten die Haarwurzeln häufig mit einem Dermatoskop. So lässt sich Alopecia areata unter anderem von diffusem Haarausfall unterscheiden.
Die Entscheidung hängt unter anderem von Alter, Dauer, Ausdehnung und persönlicher Belastung ab. Keine Behandlung wirkt bei allen Betroffenen gleich. Sie gehört deshalb in dermatologische Hände.
Ergänzende Angebote sind nicht automatisch für jede Form des Haarausfalls geeignet. Bei kreisrundem Haarausfall sollte zuerst dermatologisch geklärt werden, ob die Erkrankung aktiv ist.

Ergänzende Pflegeroutine
Pflegeprodukte ersetzen weder Diagnostik noch eine ärztliche Therapie. Nach individueller Rücksprache können sie eine Pflegeroutine ergänzen.
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Persönliche Ansprechpartner für Ihre Haarsituation und die nächsten sinnvollen Schritte.



Nein. Alopecia areata ist eine Autoimmunerkrankung und kann nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Ja. Besonders bei wenigen kleinen Stellen ist spontanes Nachwachsen möglich. Der Verlauf bleibt jedoch individuell, und Rückfälle können auftreten.
Stress kann zeitlich mit einem Schub zusammenfallen oder ihn möglicherweise begünstigen, gilt aber nicht als alleinige Ursache.
DHT-Blocker zielen auf androgenetischen Haarausfall. Alopecia areata ist immunbedingt und benötigt eine andere medizinische Beurteilung.
Bei aktiver Alopecia areata normalerweise nicht. Nach einem langjährig stabilen Verlauf kann nur eine fachärztliche Beurteilung klären, ob sie überhaupt infrage kommt.

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Kreisrunder Haarausfall – medizinisch Alopecia areata – ist eine entzündliche Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem greift vorübergehend die Haarfollikel an. Typisch sind plötzlich auftretende, runde oder ovale kahle Stellen auf der Kopfhaut oder im Bart.
Die Haarfollikel werden dabei meist nicht dauerhaft zerstört, sodass Haare wieder nachwachsen können. Der Verlauf ist jedoch individuell und lässt sich nicht sicher vorhersagen. Nicht jede kahle Stelle ist Alopecia areata: Eine dermatologische Untersuchung sollte die Diagnose bestätigen und andere Formen von Haarausfall ausschließen.
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Die unmittelbare Ursache ist eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems gegen die Haarfollikel. Eine genetische Veranlagung und andere Autoimmunerkrankungen können das Risiko erhöhen. Belastende Ereignisse werden von manchen Betroffenen kurz vor einem Schub beobachtet; Stress gilt aber nicht als alleinige Ursache.
Anders als beim androgenetischen Haarausfall wird Alopecia areata nicht durch Dihydrotestosteron (DHT) verursacht. DHT-Blocker sind deshalb keine spezifische Behandlung dieser Autoimmunerkrankung. Mehr zum anderen Wirkprinzip erfahren Sie im Ratgeber zu DHT und DHT-Blockern.
Hautärztinnen und Hautärzte beurteilen das Verteilungsmuster, untersuchen Kopfhaut und Nägel und betrachten die Haarwurzeln häufig mit einem Dermatoskop. Je nach Befund können weitere Untersuchungen sinnvoll sein. So lässt sich Alopecia areata unter anderem von diffusem Haarausfall und erblich bedingtem Haarverlust unterscheiden.
Die Entscheidung hängt unter anderem von Alter, Dauer, Ausdehnung und persönlicher Belastung ab. Keine Behandlung wirkt bei allen Betroffenen gleich. Sie gehört deshalb in dermatologische Hände.
Ergänzende Angebote sind nicht automatisch für jede Form des Haarausfalls geeignet. Gerade bei kreisrundem Haarausfall sollte zuerst dermatologisch geklärt werden, ob die Erkrankung aktiv ist und welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist.
Bei aktiver Alopecia areata ist eine Haartransplantation in der Regel keine geeignete Behandlung, weil auch transplantierte Haarfollikel erneut betroffen sein können. Ob nach langjährig stabilem Verlauf überhaupt eine Option besteht, muss individuell fachärztlich beurteilt werden.
Nein. Alopecia areata ist eine Autoimmunerkrankung und kann nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Ja. Besonders bei wenigen kleinen Stellen ist spontanes Nachwachsen möglich. Der Verlauf bleibt jedoch individuell, und Rückfälle können auftreten.
Stress kann zeitlich mit einem Schub zusammenfallen oder ihn möglicherweise begünstigen, gilt aber nicht als alleinige Ursache.
DHT-Blocker zielen auf androgenetischen Haarausfall. Alopecia areata ist immunbedingt und benötigt eine andere medizinische Beurteilung.
Bei aktiver Alopecia areata ist eine Haartransplantation normalerweise nicht sinnvoll. Nach einem langjährig stabilen Verlauf kann nur eine individuelle fachärztliche Beurteilung klären, ob sie überhaupt infrage kommt.
Unser Expertenteam ordnet gemeinsam mit Ihnen ein, welche nächsten Schritte bei Ihrer persönlichen Haarsituation sinnvoll sind. Eine dermatologische Diagnose kann dadurch nicht ersetzt werden. Persönliche Beratung erhalten Sie auch in unseren deutschlandweiten Beratungszentren.