">
 
 
Online Terminvereinbarung

Vereinbaren Sie in wenigen Schritten Ihren Termin bei KÖ-HAIR.

Termin vereinbaren
Standort
Berlin 030-577023210  
 
   
Ihr Standort
Berlin

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Unter den Linden 21
10117 Berlin

030-577023210 info@koe-hair.de
Bremen

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen (Signature by Regus)

Bahnhofsplatz 42
28195 Bremen

0421-40894580 info@koe-hair.de
Dresden

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen (Altmarkt)

Altmarkt 10 B
01067 Dresden

0351-26440890 info@koe-hair.de
Düsseldorf

KÖ-HAIR GmbH
Privatklinik für Haartransplantation

Königsallee 60B
40212 Düsseldorf

0211-93672290 info@koe-hair.de
Erfurt

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantation (Regus)

Bahnhofstraße 38
99084 Erfurt

0361 55895329 info@koe-hair.de
Frankfurt

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Am Flughafen 12
60549 Frankfurt a. M.

069-348771670 info@koe-hair.de
Hamburg

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen


Hamburg

040-228689230 info@koe-hair.de
Hannover

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen


30159 Hannover

0511-16588120 info@koe-hair.de
Karlsruhe

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen (Park Arkaden)

Ludwig-Erhard-Allee 10
67131 Karlsruhe

0211-93672290 info@koe-hair.de
Köln

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Im Zollhafen 24
50678 Köln

0221-64307770 info@koe-hair.de
Leipzig

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen (Steigenberger Grandhotel)

Salzgäßchen 6
04109 Leipzig

0341-39293660 info@koe-hair.de
Luzern

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Hertensteinstraße 51
CH-6004 Luzern

0415880929 info@koe-hair.de
München

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Maximilianstr. 35a
80539 München

089-381538210 info@koe-hair.de
Nürnberg

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen (ZeltnerEck)

Zeltnerstr. 1-3
90443 Nürnberg

0911-14886990 info@koe-hair.de
Stuttgart

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen


Stuttgart

0711-21958810 info@koe-hair.de
Wiesbaden

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen (Regus Connect)

Mainzer Straße 97
65189 Wiesbaden

0211-93672290 info@koe-hair.de
Graz

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Grieskai 36
8020 Graz

0211-93672290 info@koe-hair.de
Wien

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Herrengasse 1-3
A-1010 Wien

013750016 info@koe-hair.de
Zürich

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Bahnhofstr. 100
CH-8001 Zürich / Schweiz

0435084248 info@koe-hair.de
Den Haag

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Haagsche Hof, Parkstraat 83
2514 JG Den Haag

0211-93672290 info@koe-hair.de
Eindhoven

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Kennedyplein 83200
5611 ZT Eindhoven

0211-93672290 info@koe-hair.de
Groningen

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Paterswoldsweg 806
9728 BM Groningen

0211-93672290 info@koe-hair.de
Rotterdam

KÖ-HAIR GmbH
Beratungszentrum für Haartransplantationen

Weena 290
3012 NJ Rotterdam

0211-93672290 info@koe-hair.de
  • Berlin
  • Bremen
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Erfurt
  • Frankfurt
  • Hamburg
  • Hannover
  • Karlsruhe
  • Köln
  • Leipzig
  • Luzern
  • München
  • Nürnberg
  • Stuttgart
  • Wiesbaden
  • Graz
  • Wien
  • Zürich
  • Den Haag
  • Eindhoven
  • Groningen
  • Rotterdam

Haarausfall durch Lithium: Was ist zu beachten?

Medizinische Fachkraft untersucht die Kopfhaut eines Patienten mit einem digitalen Trichoskop.

Lithium gehört zu den etablierten Medikamenten zur Behandlung bipolarer Erkrankungen und wird in bestimmten Situationen auch ergänzend bei Depressionen eingesetzt. Manche Patientinnen und Patienten bemerken während der Behandlung vermehrten Haarverlust. Ein zeitlicher Zusammenhang allein beweist jedoch noch nicht, dass Lithium die Ursache ist. Wichtig ist deshalb eine strukturierte Abklärung – und vor allem: Die Einnahme sollte niemals eigenmächtig reduziert oder beendet werden.

Kann Lithium Haarausfall verursachen?

Haarverlust ist als mögliche, insgesamt eher seltene Begleiterscheinung einer Lithiumtherapie beschrieben. Wie häufig er tatsächlich vorkommt, lässt sich aus der Fachliteratur nicht eindeutig ableiten. Fallberichte und ältere Beobachtungen nennen sehr unterschiedliche Zahlen. Eine neuere zusammenfassende Auswertung dermatologischer Nebenwirkungen fand für lithiumassoziierten Haarverlust eine niedrige gepoolte Häufigkeit, während eine andere systematische Auswertung randomisierter Studien keinen statistisch eindeutigen Anstieg von Alopezien zeigte.

Diese Spannbreite macht deutlich: Bei einer einzelnen Person lässt sich die Ursache nicht allein aus einer Häufigkeitsangabe ableiten. Entscheidend sind Beginn, Verlauf, Begleitsymptome, weitere Medikamente und die persönliche Krankengeschichte.

Wie kann sich der Haarverlust zeigen?

Beschrieben wird vor allem ein diffuser, nicht vernarbender Haarverlust. Dabei dünnt das Haar über größere Bereiche aus, ohne dass scharf begrenzte kahle Stellen entstehen. Ein mögliches Muster ist ein telogenes Effluvium: Mehr Haare als üblich wechseln zeitversetzt in die Ruhe- und Ausfallphase. Informationen zu diesem Muster bietet die KÖ-HAIR-Seite über diffusen Haarausfall.

Ein auffälliger Haarverlust kann Wochen oder Monate nach einer Veränderung auftreten. Möglich sind aber auch andere Muster, etwa anlagebedingter Haarverlust oder kreisrunde, entzündliche beziehungsweise vernarbende Formen. Deshalb sollte nicht vorschnell von einer Medikamentenwirkung ausgegangen werden.

Warum spielt die Schilddrüse eine wichtige Rolle?

Lithium kann die Schilddrüsenfunktion beeinflussen. Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann wiederum mit trockenem, sprödem Haar und diffusem Haarverlust einhergehen. Leitlinien empfehlen deshalb bei einer längerfristigen Lithiumbehandlung regelmäßige Kontrollen der Schilddrüsenfunktion sowie weiterer relevanter Laborwerte.

Ein auffälliger Schilddrüsenwert bedeutet nicht automatisch, dass Lithium abgesetzt werden muss. Die weitere Behandlung gehört in die Hände der verschreibenden Ärztin oder des verschreibenden Arztes. Je nach Befund können zusätzliche Untersuchungen oder eine gezielte Behandlung der Schilddrüse sinnvoll sein.

Welche anderen Ursachen sollten ausgeschlossen werden?

Häufige Differenzialdiagnosen

Haarausfall hat oft mehrere mögliche Auslöser. Dazu zählen ausgeprägte körperliche oder psychische Belastungen, Infektionen, Gewichtsverlust, hormonelle Veränderungen, Eisenmangel, eine unzureichende Nährstoffversorgung, andere Medikamente und anlagebedingter Haarverlust. Eine Übersicht verschiedener Ursachen und Formen bietet die Seite Haarausfall.

Warnzeichen für eine zeitnahe Untersuchung

Eine zeitnahe dermatologische Abklärung ist besonders wichtig, wenn kahle Stellen scharf begrenzt sind, die Kopfhaut gerötet, schuppig, schmerzhaft oder vernarbt wirkt oder zusätzlich Augenbrauen und Körperhaare betroffen sind. Solche Zeichen passen nicht zuverlässig zu einem einfachen diffusen Medikamenteneffekt.

Was kann eine Haaranalyse zeigen?

Bei einer professionellen Haaranalyse werden Verteilung und Muster des Haarverlusts, Kopfhaut, Haardichte und Haarschäfte beurteilt. Eine trichoskopische Untersuchung kann Hinweise darauf geben, ob ein diffuser Ausfall, eine anlagebedingte Ausdünnung oder eine entzündliche beziehungsweise vernarbende Erkrankung wahrscheinlicher ist.

Die Haaranalyse kann den Zusammenhang mit Lithium nicht allein beweisen. Sie hilft aber, das sichtbare Muster zu dokumentieren, andere Ursachen einzugrenzen und den Verlauf bei späteren Kontrollen objektiver zu vergleichen.

Welche Untersuchungen können sinnvoll sein?

Medikamenten- und Zeitverlauf gemeinsam betrachten

Hilfreich ist eine genaue zeitliche Übersicht: Wann begann die Lithiumbehandlung, gab es Dosisänderungen, wann fiel der Haarverlust erstmals auf und welche weiteren Medikamente oder Erkrankungen kamen hinzu? Auch Fotos unter vergleichbaren Bedingungen und eine grobe Dokumentation des Verlaufs können das Gespräch unterstützen.

Je nach Situation können die behandelnden Fachpersonen unter anderem Schilddrüsenwerte, Blutbild, Eisenstatus oder weitere individuelle Parameter prüfen. Lithiumspiegel sowie Nieren- und Schilddrüsenkontrollen gehören ohnehin zur ärztlich begleiteten Behandlung. Ein pauschales Laborpaket für alle Betroffenen ist dagegen nicht sinnvoll.

Sind Nahrungsergänzungsmittel eine Lösung?

Nahrungsergänzungsmittel sollten nur bei einem nachvollziehbaren Bedarf eingesetzt werden. Ohne nachgewiesenen Mangel ist ein Nutzen gegen Haarverlust nicht zuverlässig belegt; eine unnötig hohe Zufuhr einzelner Stoffe kann zudem unerwünschte Folgen haben. Hoch dosiertes Biotin kann bestimmte Laboruntersuchungen, darunter manche Schilddrüsentests, verfälschen. Bestehende Präparate sollten deshalb vor Blutabnahmen angegeben werden.

Ist eine Haartransplantation bei diesem Haarverlust sinnvoll?

Bei aktivem diffusem oder möglicherweise vorübergehendem Haarverlust ist eine Haartransplantation in der Regel nicht der erste Schritt. Zunächst müssen Ursache und Stabilität geklärt werden. Eine Transplantation verteilt dauerhaft vorhandene Haarwurzeln; sie behandelt weder eine Medikamentenwirkung noch eine Schilddrüsenstörung.

Erst wenn zusätzlich ein klar begrenzter, dauerhaft stabiler Haarverlust besteht und der Spenderbereich geeignet ist, kann eine individuelle Prüfung sinnvoll sein. Eine pauschale Zusage lässt sich daraus nicht ableiten.

Wie geht man sicher vor?

  1. Lithium nicht eigenmächtig absetzen, reduzieren oder anders einnehmen.
  2. Den Haarverlust und mögliche Begleitsymptome dokumentieren.
  3. Die verschreibende Praxis zeitnah informieren und vereinbarte Lithium-, Nieren- und Schilddrüsenkontrollen wahrnehmen.
  4. Bei anhaltendem oder auffälligem Haarverlust eine dermatologische beziehungsweise trichologische Abklärung veranlassen.

Wer die Ursache eines Haarverlusts fachlich einordnen lassen möchte, kann bei KÖ-HAIR einen Termin zur individuellen Haaranalyse und Beratung online vereinbaren. Dabei werden Befund, Verlauf und mögliche nächste Schritte besprochen – ohne die psychiatrische Behandlung eigenmächtig zu verändern.

Kostenlose Haaranalyse

Laden Sie Fotos Ihrer Haarsituation hoch und erhalten Sie unverbindlich eine erste Einschätzung durch unser Expertenteam.

030-577023210 HAARANALYSE TERMIN BUCHEN

KÖ-HAIR News

Aktuelle Informationen rund um Haartransplantation und Haarausfall direkt per E-Mail.

Terminvereinbarung

Lassen Sie sich jetzt von unseren Experten beraten: persönlich oder telefonisch

Zur Terminbuchung

Kostenlose Haaranalyse

Bilder hochladen und unverbindliche Experten-Einschätzung sichern

Mehr erfahren

Der Haarrechner

Beantworten Sie nur kurz drei Fragen. Und wir sagen Ihnen, was wir gegen Ihr Haarproblem unternehmen können.

Haarrechner starten

Jetzt Preis ermitteln!

Lassen Sie sich von unseren Experten persönlich und unverbindlich beraten.

Telefonberatung buchen

Rückruf Service

Sie haben Fragen oder möchten einen Termin? Dann nutzen Sie einfach unseren Rückrufservice.

Rückruf anfordern!

KÖ-HAIR Aktuell

Bleiben Sie informiert über die neuesten News&Trends aus aller Welt zum Thema Haartransplantation.

Mehr erfahren